Ed Hardy: Ist das Kunst, oder kann das weg?

Wer Ed Hardy hört, denkt wahlweise an Jan Delays Song „Oh Jonny“ oder an von Rosen umringte Totenköpfe gepaart mit dem Spruch: Love kills slowly. Die Modemarke Ed Hardy boomt trotz zweifelhaftem Image nach wie vor. Seit 2004 sind die Motive von Don Ed Hardy auf Klamotten, Autos und Accessoires zu finden. Modemacher Christian Audigier nahm die Tattoo-Entwürfe von Ed Hardy und pimpte sie ein wenig auf. Im neuen Bling-Bling-Design eroberten die ehemaligen Tattoos die Herzen vieler Stars und Sternchen. Britney Spears, Hannah Montana und Madonna sind eindeutig Fans der Marke. Der schrille Kitsch, der bei Ed Hardy dazu gehört spaltet die Gemüter. Für die einen ist es Kult und für die anderen billiger Kommerz. Doch auch wenn Ed Hardy durch die kitschigen Motive billig wirkt, die Designerstücke haben ihren Preis. Ein T-Shirt kann zwischen 99 und 199 Euro kosten. Da stellt sich wirklich die Frage: Ist das Kunst, oder kann das weg?

Der Tatoodruck an der Wand: Ed Hardy Wandbilder
Gerade die Spannung zwischen Kitsch und Kult macht den Reiz von Ed Hardy aus. Während ein Shirt von Edh Hardy eine unscheinbare Person ins Zentrum des Interesses bringen kann, verleiht ein Wandbild von Ed Hardy eine besondere Note. Wer seine Wand im Stile eines Seemanarms mit einem großen roten Herz samt Totenkopf schmücken will, wollte vielleicht schon immer auf die Weltmeere hinaus. Wer den Tigerkopf als Wandschmuck wählt, entdeckt vielleicht auf individuelle Weise seinen inneren Tiger. In jedem Fall wird diese Wanddekoration Blicke auf sich ziehen und die ein oder andere Diskussion entfachen. Ob man die Motive nun mag oder nicht, Spannung bringen sie auf jeden Fall ins Haus. Die Wandbilder sind selbstverständlich auch als Geschenk geeignet. Angesichts der Herkunft der Motive ist allerdings zu bedenken, dass eines der Ed Hardy Wandbilder einen schlummernden Tattoowunsch wecken könnte.